Was ist Open Innovation?

Das traditionelle, „geschlossene” Innovationsmodell ist den meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) wohl bekannt: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, generieren und entwickeln sie intern eigene Ideen für innovative Produkte oder Prozesse. Globalisierung und wachsender Wettbewerb erhöhen jedoch den Innovationsdruck zunehmend. Unternehmen, die sich gegenüber dem Know-how und Wissen externer Akteure auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene öffnen, können sich neue Potentiale für Innovationen schaffen.
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Henry Chesbrough prägte für dieses Innovationsmodell den Begriff Open Innovation und unterscheidet zwischen zwei Teilprozessen: dem Outside-in- und dem Inside-out-Prozess.
Der Outside-in-Prozess geht davon aus, dass gute Ideen nicht nur betriebsintern sondern auch außerhalb des eigenen Unternehmens entstehen können. Deshalb sollten Unternehmen in ihrem Innovationsprozess mit externen Akteuren wie zum Beispiel Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (F&E-), Universitäten, Kunden, Zulieferern oder sogar Wettbewerbern zusammenarbeiten.
Der Inside-out-Prozess besagt, dass Unternehmen ihre eigenen, ungenutzten innovativen Technologien und Prozesse an externe Partner veräußern sollten, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Dies kann zum Beispiel durch Lizenzierung erfolgen.

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