Open Alps

Projektvorstellung

Im Projekt OpenAlps verfolgen neun Partnerinstitutionen aus fünf Ländern des Alpenraumes das gemeinsame Ziel, regionale KMUs bei Innovationsprozessen mit externen Partnern zu unterstützen. OpenAlps ist Teil des EU-Alpenraumprogrammes und wird durch Fördergelder  des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch Mittel der Teilnehmerstaaten ko-finanziert. Das Projekt hat ein Budget von 2,6 Millionen Euro und eine Laufzeit von drei Jahren (Juli 2011 – Juni 2014).

Projektaktivitäten

Das Ziel des Projektes OpenAlps ist es, regionale KMUs, F&E-Einrichtungen sowie politische Entscheidungsträger über das Thema Open Innovation zu informieren und sie aktiv bei der Implementierung solcher Aktivitäten zu unterstützen. Die Teilaufgaben des Projekts sind in die folgenden Arbeitspakete aufgegliedert:

  • WP 2 – Projektmanagement: Die aktive transnationale Zusammenarbeit der zehn Partnerinstitutionen sorgt für einen reibungslosen Ablauf und eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts. Neun Projektbeobachter aus Politik und Wirtschaft, sowie sieben regionale Beiräte bestehend aus Vertretern von KMUs und F&E-Einrichtungen, fungieren als unabhängige, externe Berater.
  • WP 3 – Information und Öffentlichkeitsarbeit: Über die projekteigene Webseite, den Weblog, Projektflyer sowie einen vierteljährlich erscheinenden Newsletter werden KMUs, F&E-Einrichtungen, Universitäten, politische Entscheidungsträger und sonstige Interessenten zeitnah und ausführlich über aktuelle Projektaktivitäten informiert. Zusätzlich werden drei öffentliche Projektveranstaltungen durchgeführt und Fachartikel zum Thema Open Innovation veröffentlicht.
  • WP 4 – Analyse des Open Innovation Prozesses: Mithilfe von Sekundärforschung wird zunächst der aktuelle Stellenwert von Open Innovation im Alpenraum ermittelt. Interviews mit KMUs, F&E-Einrichtungen und politischen Entscheidungsträgern geben zusätzlich Auskunft über das regionale Bedürfnis in diesem Bereich. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden analysiert und in Form einer ausführlichen Dokumentation ausgewertet. Schließlich werden eine Methodik für Open Innovation-Prozesse im Alpenraum sowie Musterbeispiele für regionale und transnationale Open Innovation-Szenarien erstellt. Damit wird die theoretische Grundlage für das geplante Dienstleistungsangebot im Projekt geschaffen.
  • WP 5 – Web-basierte Plattform für Open Innovation: Die innerhalb des Projekts geplante, web-basierte und mehrsprachige Open Innovation-Plattform soll die  Zusammenarbeit zwischen Innovationssuchenden und Innovationsanbietern ermöglichen. Sowohl abstrakte Ideen als auch konkrete Lösungsvorschläge können über die Plattform angefragt und angeboten werden und so das Wissenspotential teilnehmender Institutionen vergrößern. Außerdem ermöglicht die Plattform ihnen, ihre Erfahrungen mit Open Innovation-Prozessen auszutauschen und direkt auf das OpenAlps Angebot regionaler und transnationaler Dienstleistungen zuzugreifen.
  • WP 6 – Unterstützung von KMUs in Open Innovation-Projekten: Konkrete Open Innovation-Projekte regionaler KMUs werden durch ein maßgeschneidertes Dienstleistungsangebot unterstützt. Technologietransfer und Kooperationen zwischen KMUs und F&E-Einrichtungen werden gefördert. Die Organisation von Open Innovation-Foren und Management-Trainings für KMUs sowie das Coaching konkreter Open Innovation-Projekte sollen hierzu beitragen.
  • WP 7 – Kapazitätssteigerung im Bereich Open Innovation: Um Open Innovation nachhaltig in Wirtschaft und Politik zu verankern, werden sieben regionale Open Innovation Labs gegründet, in denen KMUs und F&E-Einrichtungen konkrete Prozess- und Produktinnovationen entwickeln. Des weiteren werden Open Innovation-Trainings für Cluster-Manager und politische Entscheidungsträger angeboten. Ein Open Innovation-Wettbewerb soll KMUs dazu ermutigen, Open Innovation anzuwenden. Die drei besten Innovationen, die auf diese Weise entstehen, werden prämiert.